Klare Trennung zwischen Rechtsberatung und Finanzierung

Gesellschaft Bürgerlichen Rechts

Bei einer Prozesskostenfinanzierung geht es nicht um zuvor vereinbarte Risiken, Deckungssummen und Prämienzahlungen. Prozesskostenfinanzierung ist Investition in ein Risiko, von dem wir uns Erfolg versprechen.

Das Prinzip der gewerblichen Prozesskostenfinanzierung basiert auf einer klaren und strikten Trennung zwischen Rechtsberatung und Prozessvertretung einerseits und Prozessfinanzierung andererseits. Wichtigstes Kriterium der gewerblichen Prozesskostenfinanzierung ist, dass der Finanzierer rein auf Erfolgsbasis investiert.

Kläger und Prozessfinanzierer bilden dafür eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts, in die der Kläger seinen Anspruch und der Prozessfinanzierer als Finanzinvestor seine Geldmittel einbringt. Gesellschaftszweck ist für beide die best- und schnellstmögliche Durchsetzung des klägerischen Anspruchs.

Nach Erreichen des Gesellschaftszwecks – rechtskräftige Entscheidung über den klägerischen Anspruch – wird die GbR abgewickelt. Der nach Kosten verbleibende Gewinn wird im Verhältnis des Vertrags verteilt.