Insolvenzrecht

Prozessfinanzierung im Insolvenzrecht und für Insolvenzverwalter

Das Insolvenzrecht bietet ein weites Betätigungsfeld für Prozessfinanzierer. Insbesondere für Insolvenzverwalter ist die Prozessfinanzierung ein wichtiges Werkzeug in der Verfahrensbearbeitung. In massearmen Verfahren ist sie oft die einzige Möglichkeit Ansprüche der Insolvenzmasse gerichtlich geltend zu machen.

Denn häufig scheitert ein Antrag des Insolvenzverwalters auf Gewährung von Prozesskostenhilfe daran, dass einzelnen oder mehreren Gläubigern des Insolvenzschuldners das Tragen der Prozesskosten wirtschaftlich zuzumuten ist. In der Regel wollen diese Gläubiger aber nicht „gutes Geld dem schlechten hinterherwerfen“. Institutionelle Gläubiger wie beispielsweise Finanzämter sind oft aufgrund interner Verwaltungsvorschriften am Vorschuss der Prozesskosten gehindert.

Die Prozessfinanzierung bietet den „Königsweg“ aus diesem Problem, denn sie ermöglicht die Realisierung einer verfahrenskostendeckenden Masse und ebnet den Weg zur bestmöglichen Gläubigerbefriedigung.

Finanzierungsbereiche:

Denkbare Fälle im Insolvenzrecht sind beispielsweise die Geltendmachung von: