Internationale Schiedsverfahren

Prozessfinanzierung bei Internationalen Schiedsverfahren

Im internationalen Geschäftsverkehr wird in vielen Fällen, bspw. in Kauf-, Vertriebs- oder Joint Venture Verträgen vereinbart, Streitigkeiten vor einem Schiedsgericht zu klären. Damit wird zumeist die Zuständigkeit staatlicher Gerichte gleichzeitig ausgeschlossen. Schiedsverfahren sind zum einen nicht öffentlich, zum anderen können Schiedsurteile leichter vollstreckt werden (sofern das Urteil in einem Land vollstreckt werden soll, das dem sog. New Yorker Übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckbarkeit von Schiedsurteilen beigetreten ist). Es entfällt zudem der Streit bei Vertragsverhandlungen, welches nationale Gericht zuständig sein soll.

Internationale Schiedsverfahren lohnen sich aufgrund der hohen Kosten der privaten Schiedsgerichte aber nur für hohe Streitwerte, d.h. oberhalb von ca. EUR 5 Millionen. Die Kosten, verbunden mit hohen Vorschusspflichten – im schlechtesten Fall zunächst auch für den Beklagten, der seinen Anteil nicht zahlt – hängen dabei im Wesentlichen vom gewählten Schiedsgericht und der Anzahl der Schiedsrichter ab.

Die Prozessfinanzierung erfüllt die Vorschusspflichten des Klägers und bezahlt seinen Anwalt sowie Gutachter, Zeugen usw. Zumeist sind diese sehr viel höher als in nationalen Verfahren. Im Falle eines negativen Schiedsspruches verbleiben dem Kläger zudem keinerlei Kosten, da auch die gegnerischen Anwaltskosten übernommen werden.

Um Schiedsverfahren erfolgreich zu führen, bedarf es besonderem Know-how. Anwalt und Finanzierer sollten über ausreichend Erfahrung verfügen und die „Tricks und Fußangeln“ dieses internationalen Geschäfts kennen und verstehen.

Schiedsordnungen

Wir finanzieren seit vielen Jahren Ansprüche in internationalen Schiedsverfahren nach allen wichtigen Schiedsordnungen, beispielsweise: