Schweiz

Prozessfinanzierung in der Schweiz

Nach Deutschland, Österreich und UK findet die Prozessfinanzierung auch in der Schweiz immer mehr Verbreitung. Nachdem das Bundesgericht bereits 2004 die Zulässigkeit feststellte, hat auch der Bundesrat 2013 in seinem Bericht „Kollektiver Rechtsschutz in der Schweiz“ die gewerbliche Prozessfinanzierung positiv bewertet und einen Ausbau befürwortet.

Wir finanzieren Verfahren für Privatpersonen und Unternehmen ab einem Streitwert von CHF 500.000 in ausgewählten Rechtsgebieten . Zu unseren Kunden zählen auch Konkursverwalter, die Prozessfinanzierung zur Forderungsdurchsetzung nutzen, ohne die Masse mit Kosten zu belasten.

Finanzierungsbereiche

Wir finanzieren vorwiegend Ansprüche aus den Bereichen:

Das Stadium des Verfahrens ist zweitrangig, jedoch kann ein frühes Hinzutreten unsererseits einen Vergleichsabschluss befördern.

Kostenübernahme und Erfolgsbeteiligung

Grundsätzlich schießen wir alle Verfahrenskosten vor, um einen Anspruch best- und schnellstmöglich durchzusetzen. Anwälte zahlen wir nach Tarif oder gemäß Honorarvereinbarung.

Gewöhnlich beträgt unser Anteil am Erlösbetrag des Verfahrens 40 Prozent. 30 Prozent erhalten wir von einem CHF 500.000 übersteigenden Betrag. Bei vorgerichtlicher Einigung oder erfolgreicher Mediation fallen pauschal 20 Prozent an. Gerne vereinbaren wir auch individuelle Konditionen, die der persönlichen Situation des Klägers angepasst sind.

Im Fall eines Prozessverlustes verbleiben die Verfahrenskosten natürlich bei uns.