Pressespiegel 2020

Was die Presse über Omni Bridgeway AG (ROLAND ProzessFinanz) sagt

02.04.2020

Generalanwalt bejaht Zuständigkeit österreichischer Gerichte

“Druck auf VW bei VKI-Sammelklagen im Abgasskandal steigt.

Bereits im September 2018 hatte der Verein für Konsumenteninformation (VKI), im Auftrag des Sozialministeriums und der Bundesarbeitskammer, 16 Sammelklagen gegen Volkswagen (VW) bei allen Landesgerichten Österreichs eingebracht. Der VKI vertritt dabei rund 10.000 Geschädigte. Der Streitwert beträgt ca. 60 Millionen Euro. VW bestreitet seit Beginn der Verfahren die Zuständigkeit der österreichischen Gerichte und verzögert dadurch die Prozessführung und die Entschädigung der Betroffenen. Im April 2019 wurde die Frage der Zuständigkeit vom Landesgericht Klagenfurt dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) zur Entscheidung vorgelegt. Der Generalanwalt bestätigt nunmehr in seinen Schlussanträgen die Ansicht des VKI: Für die Sammelklagen sind eindeutig österreichische Gerichte zuständig.

Mitte September 2015 hatte VW eingestanden, bei Dieselmotoren der Marken VW, Audi, SEAT und Skoda aus der Konstruktionsserie EA 189 mit Hilfe einer unzulässigen Motorsteuerungssoftware Abgastests manipuliert zu haben. Schadenersatzzahlungen an Betroffene wurden von VW damals in Europa verweigert. Der VKI brachte daraufhin mit Unterstützung der Roland Prozessfinanz AG 16 Sammelklagen für rund 10.000 Geschädigte in Österreich ein.”

Mehr: https://t1p.de/23vi

04.03.2020

Die besten Kanzleien und Anwälte im Medizinrecht

Die besten Kanzleien und Anwälte im Medizinrecht für Patienten und für Mediziner und Kliniken

Stephan Bensalah war zum wiederholten Mal Mitglied in der Jury der WiWo. Das HRI (Handelsblatt Research Institute) befragte für die Wirtschaftswoche 450 Medizinrechtler aus 115 Kanzleien nach den renommiertesten Kollegen. Aus dieser Liste filterte das Gremium u.a. 24 Kanzleien mit 28 besonders empfohlenen Anwälten*innen im Medizinrecht für Patienten heraus.

Mehr: https://t1p.de/7ow9

06.02.2020

Regulation of litigation funding in Germany

Dr. Arndt Eversberg im Interview

  1. Overview: Is third-party litigation funding permitted? Is it commonly used?

“Third-party funding was launched in Germany in 1999. As is customary with new ideas, there were a few who took a critical standpoint, but the overwhelming majority of the legal community welcomed the idea. Litigation funding closed the gap between credit facilities provided by banks, which are typically not granted without securities being provided by the claimant, and the prohibition of lawyers providing legal services whose remuneration is based solely on a successful outcome of the case. Commercial litigation funders do not – and are not allowed to – provide legal services. Therefore, statutory limitations on providing funding in return for a share of the proceeds do not apply in their case. Since 2010, conditional fee agreements may be concluded, pursuant to section 4a of the German Law on the Remuneration of Attorneys (RVG), but only in limited cases.

Third-party funding has, in fact, never been legally challenged; today, it is widely known and accepted. A small number of court decisions have also confirmed its legal structure as a partnership organised under the laws of the German Civil Code between claimant and funder. The courts’ attitude ranges from neutral to positive, with no negative decisions against professional funders being known. This is different in cases in which lawyers try to use their own funding firms with the intention of acquiring clients and therefore funding their own mandates. Such practices trigger conflicts of interest and accordingly constitute infringements of the German lawyers’ code of conduct, the Federal Regulations for Practising Lawyers (BRAO).”

Das komplette Interview finden Sie hier:
https://t1p.de/103h

09.01.2020

Prozess um Lebensversicherung

“Der VKI hatte im Herbst 2019 im Auftrag des Sozialministeriums 16 Sammelklagen für insgesamt 851 Personen gegen drei Versicherer der Scottish-Widows-Versicherung eingebracht, die dem Rahmenvergleich zwischen dem VKI und der Verischerungsbranche nicht beitgetreten waren. Der Gesamtstreitwert für alle Verfahren beträgt rund 14 Millionen Euro.

Die Finanzierung und damit das Prozesskostenrisiko wurde von der Kölner Roland ProzessFinanz AG für alle Klagen übernommen. Heute findet das erste Verfahren am Grazer Landesgericht statt. Es geht um die Differenz zwischen dem Rückkaufswert und jenem Wert, der nach dem Rücktritt auszuzahlen ist. Nach Ansicht des VKI sind die Prämien samt Zinsen an die Betroffenen zurückzuzahlen. (TT)

Dieser Beitrag ist in dieser oder ähnlicher Form ebenfalls in folgenden Medien erschienen: fondsprofessionell.at, kurier.at, boerse-express.com

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