Pressespiegel 2019

Was die Presse über Roland ProzessFinanz sagt

22.08.2019

VW profitiert von langen Diesel-Rechtsstreits – Jeder Tag könnte rund 1,2 Millionen Euro bringen

“Hunderttausende Dieselfahrer wollen Geld von Volkswagen. Doch das Musterverfahren hat nicht einmal begonnen. Der Konzern spart so enorm viel Geld.”

“Je später das Urteil, desto geringer die Kosten

Der finanzielle Wert dieser Urteile ist eine andere Frage. Die meisten Gerichte entschieden bisher ähnlich wie die Richter in Koblenz. Gaben sie dem Dieselkunden recht, zogen sie meist vom Schadensersatz, den Volkswagen ihnen zahlen musste, eine Nutzungsentschädigung ab. Für den Konzern bedeutet das in aller Regel: Je später eine Entscheidung vor Gericht fällt, desto geringer die Schadensersatzzahlungen.

Die Tragweite dieser gerichtlichen Praxis zeigt sich beim Blick auf die Masse der Kläger. Am 30. September 2019 beginnt vor dem Oberlandesgericht Braunschweig die erste mündliche Verhandlung der Musterfeststellungsklage gegen VW. Es ist die größte ihrer Art, 430.000 VW-Käufer haben sich dafür eingetragen.

Müsste VW den vollen Verkaufspreis den Kunden erstatten, der durchschnittlich auf etwa 25.000 Euro geschätzt wird, würde Volkswagen Schadensersatzforderungen von mehr als zehn Milliarden Euro drohen. Wäre da nicht der Nutzungsersatz.

Bei den schieren Mengen von klagenden Kunden kommt dem Nutzungsersatz eine immense Bedeutung zu. Für jede 1000 Euro, die Gerichte den Klägern in der Musterfeststellungsklage für die Nutzung der schadhaften Fahrzeuge abziehen würden, spart Volkswagen in dieser Rechnung 430 Millionen Euro. Volkswagen selbst rechnet im Musterfeststellungsverfahren nicht vor Ende 2023 mit einem gültigen Urteil.

Die Kölner Roland Prozessfinanz AG finanziert mehrere Hundert Einzelverfahren einer Potsdamer Anwaltskanzlei gegen Volkswagen. Ihre Führung wirft dem Fahrzeughersteller eine Verzögerungstaktik vor. Volkswagen spiele auf Zeit, um Kosten zu sparen, so die Vermutung.

Vorstand und Rechtsanwalt Arndt Eversberg von Roland Prozessfinanz macht dazu eine Rechnung auf: Sollte es am Ende der Musterfeststellungsklage zu einem negativen Urteil für Volkswagen kommen, hätte sich der Restwert der Fahrzeuge der Kunden deutlich reduziert. Volkswagens Einsparpotenzial liege insgesamt bei mehr als zwei Milliarden Euro.

Die Berechnungen des Prozessfinanzierers beruhen auf der Annahme, dass die beanstandeten Fahrzeuge im Durchschnitt 25.000 Euro kosteten, bei Prozessende etwa zehn Jahre alt sein werden und pro Jahr etwa 15.000 Kilometer fuhren. Als Gesamtlaufleistung werden 350.000 Kilometer zugrunde gelegt. …”

24.06.2019

Umfang der Informationspflichten zu Prozessfinanzierern

AUFSÄTZE (Seite 125)

“Der Rechtsanwalt muss seinem Mandanten (hier im Hinblick auf eine arzthaftungsrechtliche Streitigkeit) zwar grundsätzlich auf die Möglichkeit einer Prozessfinanzierung hinweisen, jedoch nicht (jedenfalls nicht ohne entsprechenden Auftrag) prüfen und darüber informieren, welcher Prozessfinanzierer für den Mandanten besonders günstig ist. …”

OLG Köln, Beschl. v. 5.11.2018 – 5 U 33/18

23.05.2019

Schadenersatz gefordert

“Prozess um Wirkstoff Finasterid gestartet, weitere könnten folgen”

“Paderborn – Dieser Prozess könnte gleich mehrere Pharmafirmen teuer zu stehen kommen. Gestern klagte ein Mann vorm Landgericht Paderborn gegen einen Hersteller, weil er nach Benutzung eines Haarwuchsmittels unter gravierenden Nebenwirkungen leidet. Der Kläger wird dabei vom Prozessfinanzierer Roland ProzessFinanz unterstützt – ebenso wie zwei weitere Kläger aus Stuttgart und Berlin.”

u.a. erschienen auf: www.rtl.de, www.t-online.de, www.haz.de, www.n-tv.de, www.lr-online.de, www.ksta.de, www.bild.de, www.berlin.de, www.aerztezeitung.de, …

23.05.2019

Kläger will Schmerzensgeld nach Haarwuchsmittel-Einnahme

“100 000 Euro Schmerzensgeld verlangt ein Kläger aus Nordrhein-Westfalen nach der Einnahme eines Haarwuchsmedikaments von einem Pharmahersteller. Das Mittel hätte gravierende Nebenwirkungen wie Depressionen und Erektionsstörungen ausgelöst.” …

“Die Haarwuchspillen mit dem Wirkstoff Finasterid hätten beim Kläger gravierende Nebenwirkungen wie Depressionen und sexuelle Dysfunktionen – etwa Erektionsstörungen – ausgelöst, betonte ein Sprecher der Roland ProzessFinanz AG. Der Prozessfnanzierer unterstützt die Klage und spricht von einem „Musterfall“. Eine weitere „Musterklage“ sei in Berlin angelaufen, eine dritte für Oktober in Stuttgart geplant. Es gebe viele Finasterid-Geschädigte.”

23.05.2019

Haarwuchsmittel-Prozess:
Kläger fordert Schmerzensgeld

“Haarausfall, eine Glatze droht. Pillen mit Finasterid können helfen – der gesundheitliche Preis dafür scheint aber mitunter gewaltig. Ein Geschädigter verklagt nun einen Pharmahersteller. Ein Präzedenzfall?”

“Er hat Pillen geschluckt gegen Haarausfall – und dafür gesundheitlich einen extremen Preis gezahlt. So schildert es ein Kläger, der nach Einnahme eines Haarwuchsmedikaments nun von einem Pharmahersteller 100 000 Euro Schmerzensgeld verlangt. … Es gebe viele Geschädigte, unterstreicht das Unternehmen Roland ProzessFinanz. Eine weitere «Musterklage» laufe in Berlin, eine dritte sei für Oktober in Stuttgart geplant.”

23.05.2019

Kläger fordert Schmerzensgeld nach Einnahme von Haarwuchsmittel

“Ein Kläger aus Nordrhein-Westalen verlangt nach der Einnahme eines Haarwuchsmedikaments 100.000 Euro Schmerzensgeld vom Pharmahersteller. Die Haarwuchspillen mit dem Wirkstoff Finasterid hätten beim Kläger gravierende Nebenwirkungen wie Depressionen und sexuelle Dysfunktionen wie Erektionsstörungen ausgelöst. Das Zivilverfahren begann am Mittwoch vor dem Landgericht Paderborn.

Der Prozessfinanzierer Roland ProzessFinanz AG unterstützt die Klage und spricht von einem Musterfall. Eine weitere Musterklage sei in Berlin angelaufen, eine dritte für Oktober in Stuttgart geplant.”

10.05.2019

BGH verneint Gewinnabschöpfungs-
klagen für Verbraucherschutz-
vereine

“Dabei geht es um die gesetzlich eingeführte Befugnis von Verbraucherschutzvereinen, gegen Unternehmen zu klagen, die zum Beispiel zu hohe Mahn- oder Entgeltgebühren erheben, schreibt der Prozessfinanzierer.”…

“Das Urteil ist gefallen
Der BGH hat heute verhandelt. Das Urteil ist leider negativ ausgefallen, d.h. der BGH bleibt bei seiner ablehnenden Haltung. Die Roland ProzessFinanz AG wird evtl. wie schon in dem vorherigen Verfahren Verfassungsbeschwerde in Karlsruhe einlegen.”

10.05.2019

Rechtsexperten für Verkehrs – und Versicherungsrecht werden die Flure der Jobcentern bevölkern

“Sind Anwälte nutzlos? Viele gehässige Menschen würden das bejahen. Eine Studie scheint jetzt nahezulegen, dass das zumindest für einen Teilbereich der Anwaltszunft tatsächlich zutrifft. Schuld ist die künstliche Intelligenz – und betroffen ist auch die Versicherungswelt.” …

“… Arndt Eversberg, Rechtsanwalt und Vorstand des Prozessfinanzierungsunternehmen Roland ProzessFinanz AG kommt zu folgender Einschätzung: ‘Für uns als Prozessfinanzierer findet Legal Tech bisher nur Einsatz in Massenverfahren, wie z.B. bei Schadensersatzklagen von VW Diesel Käufern. Die Rechtsanwälte, mit denen wir zusammen arbeiten, benutzen aufgrund der Vielzahl und Ähnlichkeit der Ansprüche alle mehr oder weniger intelligente Software. Hier ist der Anwalt bereits durch anders qualifizierte Bearbeiter teilweise abgelöst. Grundsätzlich gilt: umso standardisierbarer ein Vorgang, um größer die Möglichkeiten von Legal Tech. In Individualverfahren wird es auch zukünftig bei der persönlichen Zusammenarbeit von Kläger, Anwalt und Prozessfinanzierer bleiben’.”

22.02.2019

Mühsame Prozesse

Mal geht es um Krankenhauskeime, mal um Kunstfehler: Medizinrecht ist ebenso brisant wie komplex. Ein exklusives Ranking zeigt die besten Anwälte.
Textauszug:
” Vor Gericht dauert es im Schnitt mindestens fünf Jahre
Klagen vor Gericht sind mühsam, teuer und langwierig. Im Schnitt dauert ein Prozess wegen Arztfehlern mindestens fünf Jahre und meist werden gleich mehrere Gutachten angefertigt, beobachtet Stephan Bensalah vom Prozessfinanzierer Roland. Allein die Klärung, was Arztfehler und was bereits ein Vorschaden war, ist schwierig. Je unklarer die Beweislage, umso eher endet es mit einem Vergleich. …”

01.02.2019

“Den Anwalt zahlt
ein anderer”

“Den Anwalt zahlt ein anderer”: Tarifvergleich der Rechtsschutzversicherungen
“…Notnagel Prozessfinanzierung
Einen Anwalt will der Architekt Nolte nicht einschalten, das ist ihm zu teuer – er wendet sich an die Roland Prozessfinanz, die den Fall übernimmt. Prozessfinanzierer vertreten die Ansprüche ihrer Auftraggeber vor Gericht und erhalten als Lohn bis zu 35 Prozent des erstrittenen Betrags. Gelingt ihnen die Durchsetzung der Ansprüche nicht, gehen sie leer aus. Nolte erzählt: “Der Landschaftsverband hat direkt gemerkt, dass nun richtig Druck im Kessel ist.” Schon nach einem halben Jahr kommt es zu einem Gerichtstermin. In der ersten mündlichen Verhandlung bestätigt der Richter die Ansprüche dem Grunde nach. Gleichzeitig schlägt er einen Vergleich von 30.000 Euro vor.”

01.02.2019

Mit hohem Einsatz

Prozessfinanzierung: Aus David gegen Goliath wird immer häufiger
Goliath gegen Goliath
“… Lange Zeit hatte eine kleine Gruppe von Unternehmen das Geschäft (Prozessfinanzierung) in Deutschland unter sich aufgeteilt. Nun allerdings scheint es, als würden Legal Tech, Streuschäden wie im Kartellrecht und die neue Möglichkeiten für Massenklagen wie gegen VW im Dieselskandal den Markt in Bewegung bringen. „Früher haben wir vor allem Anfragen von Anwälten bekommen, die Mandanten mit aussichtsreichen Fällen hatten, aber nicht selbst ins Risiko gehen wollten“, sagt Dr. Arndt Eversberg, Vorstand der ROLAND ProzessFinanz AG. Inzwischen schaut der Prozessfinanzierer auch aktiv nach interessanten Klagemöglichkeiten und spricht Betroffene an. „Das haben wir so zum Beispiel beim LKW-Kartell gemacht, wo wir für dutzende Unternehmen die Durchsetzung ihres Schadenersatzes für tausende Fahrzeuge finanzieren.“ …”

29.01.2019

Tagungsbericht zum
21. Deutschen Erbrechtssymposium

Im Oktober 2018 fand in Heidelberg zum 21. Mal das Deutsche Erbrechtssymposium statt.
Durch die Veranstaltung führte abermals in gewohnt guter Qualität Herr Rechtsanwalt Michael Rudolf und Herr Rechtsanwalt Jan Bittler.
“… Im Anschluss hieran führte Frau Rechtsanwältin Nicole Huber die anwesenden Kolleginnen und Kollegen an das Thema Pro­zessfinanzierung im Erbrecht heran. Viele Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte stehen Prozessfinanzierern eher skeptisch gegenüber. Dies versuchte Frau Rechtsanwältin Huber durch Darlegung der Chancen und Möglichkeiten eines nicht leis­tungsfähigen, aber auch nicht zur Inanspruchnahme von Prozesskostenhilfe berechtigten Mandanten im Erbrecht zu ändern. Mit Souveränität und Schilderung eindrucksvoller vorangegangener Praxisbeispiele sollte Frau Huber es bei der Überzahl der anwesenden Kolleginnen und Kollegen geschafft haben, dass diese im Falle des Falles die Einschaltung eines Pro­zessfinanzierers in Erwägung zu ziehen. …”

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