Erbrecht

Mit einem starken Partner zum Recht

FINANZIERUNGSBEREICHE

Jedes Jahr werden viele Milliarden Euro vererbt. Manchmal fühlen sich Erben dabei um ihren Pflichtteil betrogen. In anderen Fällen gelangen Personen zur Erbfolge, denen das Vermögen nach dem Willen des Erblassers gerade nicht zukommen sollte. Oder Zuwendungen zu Lebzeiten, durch die der Nachlass verringert wird, sind strittig.
Da Erbrecht von den Rechtsschutzversicherungen in der Regel nur mit einer Erstberatung versichert ist und die Prozesskostenhilfe das volle Prozesskostenrisiko nicht abdeckt, nutzen immer mehr Mandanten die Prozessfinanzierung um erbschaftsrechtliche Ansprüche geltend zu machen.

Wir finanzieren geldwerte Ansprüche im Erbrecht z.B. aus:

Der Onkel von Herrn K. bestimmt kurz vor seinem Tod in einem notariellen Testament seine Haushälterin und seine Nachbarin zu seinen Alleinerbinnen. Neun Tage vor Errichtung des Testaments stellt ein Sachverständiger im Rahmen des laufenden Betreuungsverfahrens die Geschäftsunfähigkeit des Onkels fest. Sowohl der Notar als auch der Hausarzt bescheinigen allerdings die Geschäftsfähigkeit zum Zeitpunkt der Testamentserrichtung.
Herr K. scheut die Prozessrisiken und lässt den Fall über seinen Anwalt bei ROLAND ProzessFinanz anfragen. ROLAND finanziert das Gerichtsverfahren und die erforderlichen Sachverständigenkosten.

Frau B. wurde als außereheliche Tochter im Testament ihres Vaters nicht berücksichtigt. Als sie von dem Tod ihres Vaters viele Jahre später erfährt, macht sie gegenüber den Erben Pflichtteilsansprüche geltend. Diese bezweifeln die Vaterschaft des Erblassers und teilen mit, dass bereits die Pflichtteilsansprüche der ehelichen Tochter erfüllt wurden und eine Doppelzahlung nicht erfolgen wird.
Der Anwalt der Frau B. empfiehlt die Prozessfinanzierung der ROLAND ProzessFinanz. ROLAND finanziert das Klageverfahren gegen die Erben, welche der ehelichen Tochter den Streit verkünden. Nach Obsiegen in der ersten Instanz zahlen die Erben den Pflichtteilsanspruch an Frau B. aus.

Witwe P. wurde von ihrem Ehemann enterbt. Die Kinder des Erblassers, seine Erben, zahlen ihr den Pflichtteil und behaupten, Schenkungen zu Lebzeiten des Erblassers nicht erhalten zu haben. Tatsächlich hat der Erblasser diverse Grundstücke und Unternehmensbeteiligungen an seine Kinder übertragen. Witwe P. wendet sich an ihren Anwalt, der Klageerhebung empfiehlt und sie über das Prozesskostenrisiko aufklärt.
Die von ROLAND ProzessFinanz finanzierte Stufenklage obsiegt in der Auskunftsstufe, so dass die Witwe P. die ihr zustehenden Pflichtteilsergänzungsansprüche von Ihrem Anwalt beziffern lassen kann.

Frau M. erlebt ihren „zweiten Frühling“ und heiratet ihre große Liebe. Nur wenige Monate nach der Hochzeit verstirbt ihr Ehemann plötzlich und unerwartet. Die drei Kinder des verstorbenen Ehemanns beantragen beim Nachlassgericht die Erteilung eines Erbscheins und berufen sich auf ein 10 Jahre altes Testament, in welchem sie zu je einem Drittel zu Erben berufen wurden.
Der Anwalt von Frau M. empfiehlt, das Testament wegen Übergehung eines Pflichtteilsberechtigten anzufechten. Doch aufgrund des großen Vermögens des verstorbenen Ehemanns sieht sich Frau M. mit einem hohen Prozesskostenrisiko konfrontiert. Der Anwalt klärt Frau M. über Prozessfinanzierung auf und stellt den Fall bei ROLAND ProzessFinanz vor. Die von ROLAND finanzierte Klage obsiegt in der ersten Instanz. In der zweiten Instanz schließen die Parteien einen Vergleich.

Trotz anderer Bezeichnung im Testament wird Rechtsanwalt H. zum Testamentsvollstrecker über den Ein-Drittel-Erbteil des minderjährigen Sohnes des Erblassers bestellt. Alle drei Erben erklären gegenüber dem Nachlassgericht ausdrücklich ihr Einverständnis. Da der Nachlass jahrelang kurz vor der Überschuldung steht, verlangt H. zur Schonung des Nachlasses keine Vergütung. Nach Beendigung der Testamentsvollstreckung durch Volljährigkeit und Abschluss einer Berufsausbildung des Sohnes stellt H. seine Rechnung.

Da die Vermögensverhältnisse des H. angespannt sind und die Erbengemeinschaft die Zahlung jeglicher Vergütung ablehnt, wendet er sich an ROLAND ProzessFinanz. ROLAND finanziert einen außergerichtlichen Einigungsversuch und das gerichtliche Verfahren. Nach Unterliegen in der ersten Instanz und Obsiegen dem Grunde nach in der zweiten Instanz lassen beide Parteien das Berufungsurteil im Rahmen der Nichtzulassungsbeschwerde durch den BGH überprüfen.

Mit Erbvertrag haben die Erblasser ihrem Sohn W. die Übertragung diverser Immobilien versprochen. Zu Lebzeiten haben die Erblasser die genannten Immobilien allerdings an Dritte zum Spottpreis übertragen. W. vermutet, dass seine Eltern ihm aufgrund von Differenzen das Erbe vorenthalten wollten und geht nach dem Tod beider Eltern zum Anwalt. ROLAND ProzessFinanz finanziert das Klageverfahren, da eine außergerichtliche Einigung scheiterte und W. das Kostenrisiko bei Gericht scheut.

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